Im Bistum Essen sind wir für andere Menschen da, handeln also diakonisch. Wir sind keine Zuschauer bei der Verbesserung von Lebensbedingungen, sondern treiben diese aktiv und nachhaltig voran.

Biblisches Bild

„Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ (Lk 19,5)

Jesus schaut hin. Er bekommt mit, wo er gebraucht wird. Er geht auf Menschen zu und bewirkt Veränderung: Zachäus wird ein anderer. Jesus wandelt das Unrecht in Recht – und gibt den Armen, was sie brauchen.

Theologisches Fundament

Das Konzil will eine Kirche, die sich einmischt und sich von den bedrängenden Fragen der Gegenwart in den Dienst und in die Pflicht nehmen lässt. „Im Licht Christi also [...] will das Konzil alle Menschen ansprechen, um das Geheimnis des Menschen zu erhellen und mitzuwirken dabei, dass für die dringlichsten Fragen unserer Zeit eine Lösung gefunden wird.“ (GS 10) Im Bistums Essen liegen viele dieser Fragen offen vor Augen: Arbeitslosigkeit, Armut, unfreiwillige Migration, Zersiedelung und viele andere mehr.

Frage: Wie kann ich mich hilfreich für andere einsetzen? Wie und mit wem kann Kirche eine aktive Partnerin für andere Kräfte sein, die sich für die Verbesserung der Lebenssituationen einsetzen?

Beispiele zum Handeln

Um eine wirksame Kirche zu werden, verstehen wir uns als dienende Kirche, die nicht für sich selbst, sondern für andere da ist.