Anlass und Auftrag

Warum wird das Projekt initiiert? Auf welche Herausforderung reagiert es? Wozu dient das Projekt? Welchen Nutzen soll es bringen?

Unsere Kirchen sind Landmarken und Denkmäler, Orte für Ruhe, Besinnung, Gebet – und in erster Linie natürlich die Häuser, in denen wir Gottesdienst feiern. Aber darüber hinaus? Gerade mit Blick auf den Pfarreientwicklungsprozess, bei dem alle Pfarrgemeinden im Ruhrbistum bis 2017 ihren Gebäudebestand so aufstellen, dass er auch in Zukunft finanzierbar ist, gerät die Nutzung der verschiedenen Immobilien umso stärker in den Blick.

Schließlich gibt es genügend Beispiele dafür, dass unter einem Kirchturm nicht nur gebetet wird – vom Jugendraum im Kirchenkeller über die Bücherei im Turm bis zum Kirchencafé im Atrium. Daneben wird sich aber auch in Zukunft immer wieder die Frage stellen, mit der unser Bistum bereits seit rund zehn Jahren Erfahrung hat: Wie gehen wir mit Kirchen um, die wir künftig gar nicht mehr nutzen können/möchten?

Dieses Projekt startet einen systematischen und konstruktiven Austausch über die Frage, wie Kirchen als lebendige Zentren unserer Gemeinden und Gemeinschaften auch über Gottesdienste hinaus genutzt werden können – möglicherweise für Gemeindebüros, Büchereien, Cafés, Gremien, Versammlungsräume, Kitas, Beratungsräume etc

Projektleitung:
Norbert Hendriks (KEFB) und Magdalena Twarowska (BGV)