Oberhausener Tafel - Verteilerstützpunkt für nicht Sesshafte

Kirche:                              
Hl. Familie, Oberhausen

Fragestellung                    

                                           

Allgemeine Daten     
        

Ort                                    
46049 Oberhausen, Buschhausenerstraße, Ecke Gustavstraße 52

Pfarrei / Gemeinde         
St. Marien / St. Katharina

Ansprechpartner:             
 

Rechtliche Besonderheiten (Historisch bedingt, z.B. Kirchliche Zweckbindung)    
                                       

Baujahr / Bauphase        
1955 - 1958

Architekt Bestand (Name / Stadt)                
Rudolf Schwarz, Köln

Architekt Umnutzung (Name / Stadt)  
              
-

Gebäudetypus / Baustil (Romanisch / Gotik / Neugotik / Nachkriegsbau / 60er Jahre / ...)   
Moderne
Das Gebäude ist klar gegliedert. An das empfangende Atrium gliedert sich die von der Raumhöhe niedrigere Werktagskirche an, durch welche man in die Hauptkirche gelangt. Der Kirchenraum ist zentralisiert gegliedert. Der Altar befindet sich erhaben in der Mitte des Raumes gerahmt von 4 Stützen. Das Gebäude weißt eine klare Wandaufteilung von geschlossenen Elementen im unteren Bereich zu offenen - mit farbigen Glaselementen versehende Betonsteine – im oberen Bereich auf

Denkmalschutz ja/nein (Besonderheit in Stichpunkt; Bautechnisch; Materialtechnisch; Künstlerisch)    
 

Ortslage / Baulicher Kontext (soziales Umfeld; Quartierbevölkerung; ...)       
Die Kirche Heilige Familie befindet sich im Oberhausener Stadtteil Lirich. Sie gliedert sich in den städtebaulichen Kontext ein und schirmt den Grundstücksblock von der Buschhausener Straße ab.

Umnutzungsideen (vorab; was für Ideen gab es; welche wurden genauer geprüft;  welche kamen in die engere Auswahl)        
 

Prozessbeteiligte (Reihenfolge beachten;  Zustoßen zum Prozess)       
 

Kirchliche Umnutzung (tatsächlich) (Hinweis: verkauft/vermietet)     
Seit 2007 ist die Kirche Standort des Vereins „Die Oberhausener Tafel e.V.“. Der Kirchenraum mit seinem vorgelagerten Atrium erfüllt ideal die Bedürfnisse für die neue Nutzung. Mehrmals in der Woche können hier Bedürftige Produkte aus Überproduktionen - die von der Tafel gesammelt wurden - erhalten. Bis auf kleinere Maßnahmen, wie eine WC Anlage im Atrium (für die Wartenden), sowie Einbau einer Küche und zwei Ausgebetheken. Weitestgehend alle Maßnahmen sind reversibel. Die Betriebskosten sowie kleinere Reparaturen werden durch den symbolischen Euro den jeder für die Nutzung des Angebotes entrichten muss, sowie durch Beiträge von Vereinsmitgliedern. Die Kirche wurde nicht profaniert, die Sitzgelegenheiten nur zusammengerückt, daher kann die Kirche jederzeit wieder für Gottesdienste genutzt werden.

Kosten / Investitionen    
 

Fazit / Erfahrungen im Prozess      
 

Fazit / Erfahrung der Nutzung