Du überzeugst!

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3,15) 

Vielen Christinnen und Christen fällt es schwer, eine Beziehung zu Gott zu finden, die sie auch spüren und erfahren können. Sie sind es nicht gewohnt, ihr Leben mit Gott in Verbindung zu bringen und ihre Lebenserfahrungen im Glauben zu deuten – meist fehlt eine Ahnung davon, was Glaubenserfahrungen eigentlich sind und wie darüber gesprochen werden kann. Das ist eine Herausforderung - denn es ist unsere Aufgabe als Kirche, von unserer frohen Botschaft erzählen zu können. 

Im Bistum Essen helfen wir einander, aus dem Glauben Kraft und Orientierung zu schöpfen. Wir üben uns darin, von unseren Überzeugungen und Hoffnungen zu sprechen, die uns tragen.

•  Wie lernen Christen heute beten – und zwar so, dass es „gut tut“ und zu einer Hilfe für’s Leben wird?

•  Was trägt dazu bei, in unserem Bistum mehr Erfahrungen mit dem christlichen Glauben zu machen, die moderne Menschen als bereichernd erleben können?

•  Was macht Lust darauf, miteinander offen über den Glauben ins Gespräch zu kommen?

•  Was hilft, um auch über Glaubenszweifel und theologische Fragen ohne Angst zu sprechen?


B 01. 
An zentralen Orten im Bistum werden Citypastoral-Projekte weiterentwickelt und neu initiiert.


B 02. 
Ein Projektteam sucht Orte, an denen man mitten in der Alltagswelt über Glaubensfragen ins Gespräch kommen kann.


B 03. 
Es wird ein Konzept für ein Angebot der Seelsorge im Internet entwickelt.


B 04. 
Gemeinden können ein Team von Fachleuten einladen, um sich eine ehrliche Rückmeldung zu ihren Gottesdiensten geben zu lassen – und um danach an einer Weiterentwicklung der Gottesdienste zu arbeiten.


B 05. 
Das Bistum stärkt Ansprachen und Glaubenszeugnisse von Laien im Gottesdienst und entwickelt entsprechende Qualifizierungsangebote.


B 06. 
Regelmäßig werden im Bistum Essen Materialien für Exerzitien im Alltag oder Formen des „Bibel-Teilens“ entwickelt und Ehrenamtliche geschult, diese Angebote zu leiten.


B 07. 
Es werden neue Angebote initiiert, die Pilgerwege im Ruhrgebiet neu entdecken – beispielsweise entlang der Jakobswege.


B 08. 
Ehrenamtliche werden ausgebildet und begleitet, um an unterschiedlichen Orten im Bistum eine geistliche Begleitung anzubieten.


B 09. 
Es wird eine Kampagne zur Bedeutung der Taufe entwickelt. Sie soll das Selbstbewusstsein aller Christinnen und Christen stärken, die durch die Taufe eine Fähigkeit, Kraft und Verantwortung für das christliche und kirchliche Leben empfangen haben – das sogenannte „gemeinsame Priestertum“.


B 10.
Es wird angesichts der hohen Zahl an Kirchenaustritten eine Initiative entwickelt, um offensiv für den Verbleib in der Kirche zu werben und zugleich konkrete Orte und Angebote zu schaffen, die Ausgetretene zum unkomplizierten Wiedereintritt einladen.