Projekt 19 - Gründerbüro für pastorale Innovationen

Ausgangspunkt

„Kirche in ihrer bisherigen Form muss sich ändern und neue innovative Wege gehen!“

Diese Aussage und dieser Ruf sind immer häufiger zu hören. Viele Seelsorgerinnen, Seelsorger und Ehrenamtliche in den Pfarreien und Gemeinden stellen sich dieser Herausforderung, indem sie nach neuen Wegen und Antworten für eine Kirche der Zukunft suchen. Aber wie kann Kirche der Zukunft aussehen? Und wie die Wege dorthin?

Wir sind eine Kirche in einer gesellschaftlichen Situation, die sehr komplex ist. Alles ist miteinander verbunden, nicht leicht zu durchschauen, viel- und mehrdeutig und unterliegt einem schnellen Wandel. Unsicherheit ist oft die Folge, manchmal auch Ratlosigkeit. Die pastoralen Zugänge, die sich über viele Jahre bewährt haben, stoßen in dieser Situation oftmals an ihre Grenzen. Gleichzeitig gehen auch die personellen und finanziellen Ressourcen immer mehr zurück.

Erfahrungen

Diese beschriebene Situation verlangt ein verändertes Denken und Handeln, das:

-    flexibel ist
-    an den Bedürfnissen und Problemen der Nutzenden ausgerichtet ist
-    Fehler zulässt
-    erstmal ausprobiert und testet
-    versucht mit den vorhandenen Mitteln und Möglichkeiten zu arbeiten
-    unterschiedliche Menschen und ihre Professionen in den Entwicklungsprozess einbindet

Das Gründerbüro für pastorale Innovationen verfügt über Erfahrungen und „Denkwerkzeuge“ aus der aktuellen Unternehmensentwicklung (Value Proposition Map, Business Modell Canvas, Design Thinking, etc.) die neue Zugänge und Hilfen bei der Gestaltung dieser innovativen Prozesse ermöglichen.

Ausblick

Das Gründerbüro will Mitarbeitende, hauptberuflich und ehrenamtlich, mit dieser veränderten Haltung und geeigneten Werkzeugen stärken, um Ideen entwickeln sowie Projekte effektiver und effizienter gestalten zu können:

-    durch individuelle Beratung
-    durch die Vermittlung von geeigneten Kontakten und weiterer Unterstützung
-    durch inspirative Veranstaltungen zum Thema Innovation und Prozessgestaltung,
wie z.B. die „Komplizenkonferenz“ im Jahr 2017
-    durch den Aufbau eines Netzwerks für Innovative
-    durch die Entwicklung einer spirituellen „Gründertheologie“
-    durch finanzielle Unterstützung


Bei einem gemeinsamen Gespräch können wir herausfinden, wie eine Begleitung und Unterstützung aussehen kann.

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!

Materialhinweise

Zwei Fachbücher, die die Arbeit der Projektgruppe maßgeblich beeinflusst haben:

• Sobetzko, Florian/ Sellmann, Matthias, Gründerhandbuch für pastorale Startups und Innovationsprojekte. Würzburg 2017
• Rustler, Florian, Denkwerkzeuge der Kreativität und Innovation. Das kleine Handbuch der Innovationsmethoden. St. Gallen /Zürich 2017

Ansprechpartner für dieses Projekt:

Marlies Hennen-Nöhre
Projektleitung
marlies.hennen-noehre@bistum-essen.de
0170-7043039

Stefan Nieber
Projektleitung
stefan.nieber@bistum-essen.de
0151-16143062