Gute Beispiele

Hier finden Sie gute Beispiele aus der Praxis des Willkommenskultur-Readers.

Gute Beispiele sind das, was man in Neu-Deutsch als Best Practice bezeichnet. Manches ist eine Umsetzung der Inhalte. Manche Ideen sind sehr kreativ und haben uns überrascht. Man kann viel mehr mit dem Reader machen, als wir im Sinn hatten. Der Austausch mit Anwendern und Anwenderinnen bereichert uns und die Community (hochdeutsch: die Gemeinschaft).

Wir freuen uns, wenn Sie die Ideen verbreiten und uns Ihre Ideen zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen.

Aus den Gemeinden

Hier finden Sie Vorlagen und Praxisbeispiele, die bereits vor Veröffentlichung des Readers entstanden sind und gut funktionieren. Wir veröffentlichen sie hier, weil sie die Haltung der Willkommenskultur verdeutlichen.


Der Reader "herzlich.kirchlich." kann mehr als wir geplant hatten

Eine Katechetin erzählt, sie habe einen Text aus dem Reader auf farbiges Papier kopiert und beim Elternabend ausgeteilt. Der Text selber kam gar nicht zur Sprache an dem Abend. Aber das Papier wurde für Notizen gebraucht. Und so kam es, dass ein wertvoller Text in die Hände der Eltern gelangte. Der Weg war ungewöhnlich. Der Text wurde nicht besprochen. Was aus ihm wird, kann niemand wissen. Aber die Katechetin weiß aus eigener Erfahrung, dass ein Text wirkt.

Wir kennen das aus der Schule: Manche Bücher wurden tot-analysiert, so dass später niemand mehr interessiert war, dieses Buch noch einmal in die Hand zu nehmen. Wenn wir Texte verteilen, ohne zu erklären, was wir mit ihnen wollen, setzen wir Vertrauen in die Empfänger, die Lesenden, und in den Text selber.

Natürlich fehlt hier die Kontrolle. Wenn es gar nicht ohne Kontrolle geht, können Sie bei geeigneter Gelegenheit nach dem Text fragen. "Haben Sie den Text gelesen?" Vielleicht wird ein Gespräch daraus. Möglicherweise werden diese Gespräche Ihnen mehr Ideen für neue Medien schenken.

Der Reader "herzlich.kirchlich." kann mehr, als wir auf den ersten Blick in ihm sehen. Er beflügelt unsere Kreativität.

Wenn Sie selber ähnliche Erfahrungen gemacht haben, teilen Sie diese gerne mit uns und all unseren Lesern und Leserinnen. Wir sind gespannt auf das, was sich entwickelt.

Die Pfarrei St. Lambertus bietet aus Anlaß der Taufe eine Willkommensmappe an, die einen Brief des Pfarrers und zahlreiche Informationen zu den verschiedenen Angeboten der Gemeinden enthält.

Pfarr- und Gemeindebüro

Pfarrsekretärin Cornelia Heller 
Frankenstr. 138, 45134 Essen 
Telefon: 0201 / 44 17 32
Fax: 0201 / 44 49 56
Mail: st.lambertus.essen@bistum-essen.de 
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 - 17.00 Uhr

Die Gemeinde St. Josef, Essen-Kupferdreh, stellt uns freundlicherweise einen Brief an einen Täufling in einem Format zur Verfügung, das Sie selber an Ihre Bedürfnisse anpassen können, so dass Sie den Brief nach eigener Bearbeitung ausdrucken und nutzen können. Nutzen Sie dazu die verlinkte Datei.

 

Vorschau des Briefes

Lieber Täufling!

In deinem Leben wird es verschiedene Lebensphasen geben, in denen wir dir als Pfarrei und Gemeinde gerne zur Seite stehen möchten.


Wir wünschen dir Zeit und Aufmerksamkeit für Gott. 

Seine Zusage ist dir sicher.

Wir wünschen dir, dass du schon in jungen Jahren erfährst, wie wichtig du ihm bist. 

Wir wünschen dir, dass Gott für dich als Jugendlicher zur Grundlage deiner Selbstsicherheit beiträgt. 

Wir wünschen dir, dass Gott dich mit seiner Liebe berühren darf, wenn du selbst verliebt bist.

Wir wünschen dir, dass Gott deine Sorgen mittragen darf, wenn sie dich zu erdrücken drohen.

Wir wünschen dir, dass Gott deine Beachtung erhält und du dich nicht in Nebensächlichkeiten verlierst.

Wir wünschen dir, dass Gott dich kraftvoll macht, damit du nicht zu müde wirst.

Wir wünschen dir, dass Gott dir Menschen an die Seite stellt, die du brauchst.

Wir wünschen dir, dass Gott mit dir 
bis an dein Lebensende gehen darf.

Wir versprechen dir, dass du Gott in unserer Gemeinschaft erfahren und erleben kannst.

Alles Gute für dein Leben!

Pfarrei St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel
Gemeinde St. Josef

Einladungen in mehreren Sprachen

Die Pfarrei St. Marien, Schwelm, stellt Grundinformationen in 6 Sprachen zur Verfügung, von denen manchmal 2 auf einem Informationsblatt zur Verfügung gestellt werden.

Hier können Sie einige Beispiele zur eigenen Vorlage downloaden:


Wenn Sie weitere Sprachen kennen oder andere Gestaltungsvorlagen haben, würden wir uns über Ihre Ergänzung dieses Beitrags sehr freuen. 


Ansprechpartner für dieses Projekt:

Michael Meurer

Leiter der Abteilung Gemeinschaft und Diakonie