Projekt: Arbeitsumfeld flexibilisieren

Agiles Arbeiten

Zu einem flexiblen Arbeitsumfeld gehört mehr als Homeoffice im Strandkorb. Es geht vielmehr um eine neue Form der Zusammenarbeit. Räumliche Fragen rücken in den Hintergrund, und neue Arbeitsmethoden werden wichtiger: Wie können Mitarbeitende zukünftig agiler auf Veränderungen reagieren? Welche Arbeitsformen sorgen für eine hohe Zufriedenheit? Für diese Fragen wird dieses BE:moved-Projekt Antworten entwickeln, ausprobieren und anbieten.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie sind die Erfahrungen und die Erwartungen im Bereich flexibler Arbeit gestiegen. Das BE:moved-Projektteam wird daher auf Bedarfe und Wünsche von Kolleginnen und Kollegen besonders eingehen. Es werden zum Beispiel Ideen für neue Bürokonzepte und eine optimale Raumnutzung entwickelt, Standards für Hardware- und Software-Ausstattung für mobiles Arbeiten definiert und so u. a. die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert.


 

Arbeitsformen zur Auswahl

Von 9 bis 17 Uhr im Büro sitzen – diese Art von Arbeit verliert immer mehr an Attraktivität. Um sich über mögliche Alternativen zu erkundigen, hat sich das BE:moved-Projekt "Arbeitsumfeld flexibilisieren" mit Sipgate ausgetauscht. Der Düsseldorfer Internet-Telefonie-Anbieter gilt als Vorreiter agiler Arbeit und nutzt verschiedene Arbeitsformen, von denen einige im Bistum Essen Einzug finden könnten.

Die Mitarbeitenden sollen in Zukunft die Wahl haben: Aus Arbeitsformen, die sowohl räumliche als auch zeitliche Flexibilität gewährleisten, können sie sich individuell oder im Team für eine angemessen Art entscheiden: Mobile Arbeit, kreativer Meetingraum, Dailies oder Open-Fridays. "Wir haben durch den Austausch mit Sipgate erkannt, dass wir im Bistum nicht eine Arbeitsweise für alle Bereiche entwickeln oder vorschlagen wollen, sondern viele verschiedene, aus denen sich Abteilungen oder Teams das Passende aussuchen können", so Stephan Ruhl. Er ist juristischer Ansprechpartner bei arbeitsrechtlichen Fragen des BE:moved-Projektes und plädiert für ein Mitgestaltungsrecht der Mitarbeitenden an ihrem Arbeitsumfeld.

Alle Konzepte des Düsseldorfer Unternehmens blind zu übernehmen, sei nicht zielführend. "Das Bistum arbeitet stark in spezialisierten Bereichen, die auf eine nachhaltige Arbeit und weniger auf kurzweilige Projekte bezogen sind", so der Jurist. Das – und steuerrechtliche Faktoren wie Budgetverantwortlichkeiten bei kirchlichen Institutionen – seien sehr spezifische Faktoren für die Arbeit im Bistum Essen. Stephan Ruhl ist zuversichtlich: "Wir hoffen sehr, dass unsere Kolleginnen und Kollegen den neuen Möglichkeiten offen gegenüberstehen werden und Mut haben, etwas Neues auszuprobieren."


Projektleitung

Christian Gentges

Leiter Abteilung Kinder, Jugend und junge Erwachsene

Marie Heimath

Assistenz der Hauptabteilungsleitung Personal & Verwaltung

Projektgruppe

  • Rebecca Beenken, KiTa Zweckverband
  • Claudia Bürgener, Bischöfliches Generalvikariat
  • Roberto Erbori, Bischöfliches Generalvikariat
  • Sigrid Kapteina, Bischöfliches Generalvikariat
  • Christina Nestler-Brall, Bischöfliches Generalvikariat
  • Anna Nölle, KiTa Zweckverband
  • Stefan Ruhl, Bischöfliches Generalvikariat

Cookie-Einstellungen

Um unsere Webseiten für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, verwenden wir Cookies. Durch betätigen des Buttons "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung aller Cookies zu. Alternativ können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen wollen und dies mit dem Button "Speichern" festlegen. Weitere Informationen hierzu und zur Verwendung der Social-Plugins auf unserer Webseite erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Wir erheben Besucherzahlen um unsere Webseite und deren Inhalt fortschreitend optimieren zu können.

Anbieter:

Google

Datenschutz

Matomo

Datenschutz