Unsere Kirchen bleiben offen

Nach den guten Erfahrungen mit der Offenen Kirche im Advent wollen wir der Corona-Pandemie mit Kreativität und Begeisterung begegnen.

Hier finden Sie erprobte Ideen und können gerne Ihre eigenen Erfahrungen beisteuern.

Gute Ideen in Stichworten

  • Die Citypastoral im Bistum Essen hat ein "Samenpapier" als Giveaway für das diesjährige Pfingtsfest entwickelt mit der Aufschrift "Lass wachsen! - Deine Hoffnung"
    "Gemeinden und Einrichtungen, die sich an der Aktion beteiligen möchten, erhalten die Samenblätter bei Bernd Wolharn, Tel.: 0201/2204-214, E-Mail: bernd.wolharn@bistum-essen.de - solange der Vorrat reicht."

  • Die Beachflags, die wir bereits im Advent genutzt haben, stehen jetzt wieder vor vielen Kirchentüren.

  • Heaven-Online verschenkt als Dankeschön eine Box mit KostbarKarten vom Verlag neukirchener aussaat: "Schaffenspause".
    Sieht klasse aus mit Sätzen zum Thema "Schaffenspause". Geschätzt 50 Stück. In diesem Verlag gibt es ein riesiges Sortiment ähnlicher Sets. Zum Auslegen und zum Thema machen.

  • Wie machen wir es mit den Abständen zueinander?
    Ganz einfach wäre es, das Gesangbuch an den entsprechenden Platz zu legen.
    Mehr gute Ideen finden Sie unten. Wir tragen Ihre Ideen gerne hier ein.

  • Das Sonntagsevangelium auf einen gut gestalteten, festeren Karton drucken und auslegen.

  • Mit Fotokarten arbeiten, z.B. aus der Serie Mensch Jesus von Eva Jung.

  • Kleine, weiße Leinensäckchen  mit einem Spruch bedrucken (Stempel herstellen) und mit einer (süßen) Überraschung füllen.

  • Die Pfarrbücherei stellt Bücher, die sie aussortieren wollen, zur Verfügung, die dann auf den Plätzen ausliegen. Es könnten aber auch zu entleihende Bücher sein mit der Bitte, ihnen neue, ausgelesene Bücher aus dem eigenen Bestand zur Verfügung zu stellen, um so den Bestand zu erweitern.
    Das Gleiche können Sie mit CDs machen: Jeder Gottesdienstbesucher bringt eine CD mit, die er toll findet, aber gut abgeben kann. Beim nächsten Mal liegen diese CDs aus und jeder bekommt eine neue.

  • In Absprache mit dem örtlichen Blumenhandel: pro Platz eine Rose (oder eine andere Blume) und mit der Bitte um eine Spende am Ende des Gottesdienstes für den Blumenladen und ein weiteres Projekt.


Anmeldung zum Gottesdienst

Daten erheben und informieren

Wir laden zum Gottesdienst ein und müssen doch Beschränkungen wie markierte Sitzplätze und eine festgelegte Zahl der Gottesdienstbesuchenden vermitteln. Man muss sich vor dem Gottesdienst bis zu einem festgelegten zeitpunkt angemeldet ab. Das ist ungewöhnlich. Unsere Gemeinden nehmen es in Kauf und stellen Material zur Verfügung, die bei der Umsetzung aller Regeln helfen.

Informationsblatt

Im Schaukasten, im Internet und an gewöhnlich gut einsehbaren Orten kann ein Informationsblatt für Klarheit sorgen. Das könnte beispielsweise so aussehen:

Informationsblatt zur Anwesenheitsliste

während der Sonntagsmessen in unserer Pfarrei Name und Adresse der Pfarrei hier eintragen

Es ist notwendig, dass Sie sich anmelden. Das geht per Telefon: hier Telefonnummer eintragen.

Die Datenerfassung dient dazu, mögliche Infektionsketten durch das Gesundheitsamt nachvollziehen zu können.

Dazu sind Namen und Kontaktdaten der Gäste zu erfassen, sowie der Zeitpunkt des Betretens und des Verlassens des Gottesdienstes und mit dem Einverständnis des Gastes zu erfassen.

Die Rechtsgrundlage im Sinne der DSGVO ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c: Erfassung der Daten aus rechtlicher Verpflichtung durch die Corona-Verordnung in NRW.

Wer erfasst Ihre Daten?

Name der Pfarrei

Verantwortlich:             Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten oder einer beauftragten Person

Vor Ort vertreten durch den jeweiligen Begrüßungsdienst der Gemeinde.

Sie finden dieses Informationsblatt auf unserer Website hier Webadresse eintragen

und im Schaukasten an der Kirche

und erhalten es vor oder nach der Sonntagsmesse beim Begrüßungsdienst.

 

Sie haben gemäß DSGVO das Recht auf

  • Auskunft der zu Ihrer Person gespeicherten Daten,
  • Sie können die Löschung der Daten veranlassen
  • und die Weiterverarbeitung ihrer Daten einschränken.
  • Sie können sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde beschweren.

 

Zweck der Datenerfassung

Die Datenerfassung dient dazu, mögliche Infektionsketten durch das Gesundheitsamt nachvollziehen zu können. Diese erfassten Daten werden für mindestens 3 Wochen aufbewahrt. Die Daten werden nach maximal 1 Monat gelöscht oder unleserlich entsorgt.

--- Ende des Beispiels ---

 

Datenerfassung

Wie können wir einladend formulieren und umfassend informieren? Wir brauchen gute Wege der Datenerfassung. Zum Beispiel so:

(bitte ausfüllen und dem Begrüßungsdienst geben)

 

Heilige Messe am ­

 

Bezeichnung der Kirche bitte hier eintragen

 

______________________________ in

              Tag, Monat, Jahr

 

Ankunft __________Uhr                           Ende ____________Uhr

 

Ich habe mich angemeldet.

 

Vor- und Nachname              ___________________________________________________

 

Adresse                            ___________________________________________________

                                          Straße und Hausnummer

 

                                          ___________________________________________________

                                          PLZ und Ort

 

 

Telefonnummer             ­­­­­­­­­­­­­­­­­­____________________________________________________

 

 

Unterschrift                     ­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­____________________________________________________

 

--- Ende des Beispiels ---

Manche Gemeinden - hier als Beispiel St. Matthäus in Altena - stellen Anmeldezettel online zur Verfügung.

 

Den richtigen Kontrast finden

für Platzkarten und Informationsplakate

Manchmal ist eine Schrift auf einem Untergrund gut gemeint, aber schlecht zu lesen. Am Besten, man probiert es mit Menschen aus, die eine Sehschwäche haben. Vorbereiten lässt sich das gut mit diesem Tool:

https://contrastchecker.com/

Und bitte nicht vergessen: Es gibt Rot-Grün-Sehschwächen. Rot-Grün ist grundsätzlich eine schlechte Kombination.

Auf die Schnelle: Schwarz-Weiß geht immer.

Ein Wikipediaartikel über Sieben Farbkontraste, lehrreich und schön zu sehen.

Platzmarkierungen

"Hier können Sie sitzen"

Plätze in Kirchenbänken werden gewöhnlich von Besucher*innen mit Gebetbuch und der Handtasche oder dem Hut am Haken markiert. Jetzt muss der Platz markiert sein, bevor jemand die Kirche betritt. Es ist besser, einen Platz einladend zu marieren als Plätze zu sperren.

Gute Beispiele für freundlcihe Markierungen sind

  • die aktuellen Pfarrnachrichten
  • ein Flyer der Gemeinde
  • Post-It mit einer ansprechenden Grafik
  • eine Blume, die anschließend mitgenommen werden kann
  • ...

Platzmarkierung mit Kerze

Bodenaufkleber zur Abstandswahrung

Beim Kommuniongang einen Psalm beten

Hintergrund war die Überlegung, dass unsere offenen Kirchen von Menschen als besondere Orte geschätzt werden, auch die Atmosphäre in einer stillen Kirche. Nachdem öffentliche Gottesdienste wieder möglich waren, bestand die Gefahr, dass genau das auf der Strecke bleibt durch Anbringen von Flatterband und entsprechendem Klebeband zur Abstandsmarkierung auf dem Boden. Dem wollten wir entgegenwirken durch spirituelle Abstandsmarkierungen und Sitzplatzmarkierungen mit einem guten Wort.
Die speziell für den Boden geeigneten Aufkleber (Sicherheit, Haltbarkeit) ist der Firma Digitaldruck-Fabrik gefertigt worden; das Layout, also die fertige Druckvorlage stammt von St. Peter und Paul in Hattingen. Mehr Infos unter folgendem Link: https://www.digitaldruck-fabrik.de/klebefolien-aufkleber/fussbodenaufkleber.aspx
 

Lassen Sie Ihrer Kreativität gerne freien Lauf und teilen Sie Ihre Ideen mit uns.

Einladen in begrenzte Räume

Gute Ideen zwischen Kreativität und Erschöpfung

Die Kontaktsperre hat uns überrascht. Was tun wir, wenn sonntags keine Messen mehr gefeiert werden können? Relativ schnell entstanden Streaming-Angebote in den Pfarreien. Überall gibt es Menschen, die bereits Erfahrung mit dem Internet und mit Technik haben. Aber für die meisten Menschen ist es Neuland. Die Klickzahlen zeigen, dass viele dankbare Gemeindemitglieder sonntags einen Blick in "ihre" Kirche werfen, die Heilige Messe so gut es geht mitfeiern und mitbeten. Wir lernen neue Formen der Gemeindebildung kennen.

Ältere Menschen haben bereits Übung im Umgang mit Gottesdiensten im Fernsehen. Sie kennen Kanäle und Zeiten. Sie wissen, dass es gut ist, den eigenen Raum, das eigene Zuhause für die Zeit des Gottesdienstes zu gestalten, vielleicht eine Kerze anzuzünden und das Telefon auszuschalten.

Das gute alte Telefon kann in dieser Zeit ein Weg für die Seelsorge sein. In unseren Pfarreien gibt es Seelsorge-Telefonnummern, die gibt es auch auf Bistumsebene und es gibt die bekannte Nummer der Telefonseelsorge.
Per Telefon werden Hilfen organisiert für den Einkauf oder einfach nur, um die Einsamkeit zu unterbrechen.

Unsere Kirchen sind mehr oder weniger lange geöffnet. Wer abschließt, sieht die Spuren der Nutzung: Kerzen wurden angezündet und manche Zeile steht im Fürbittbuch, Stühle wurden verrückt und Gebetsblätter müssen nachgelegt werden.
Wir können unsere Erfahrungen aus der Zeit der Offenen Kirchen im Advent einbringen. Manche Kirchen haben doch noch die bekannte Beachflag, die den Passanten signalisiert: Die Kirche ist offen.

Diesmal brauchen wir eine andere Art von Begrüßung. Etwa so:

Herzlich willkommen !

Unsere Kirche ist offen.

(Hier Öffnungszeiten eintragen)

Hier finden Sie Ruhe.
Hier haben Sie Zeit zum Gebet.
Sie können 1 Kerze anzünden.
Sie können in das ausliegende Fürbittbuch schreiben.

Bitte denken Sie an Ihre Sicherheit und an die Sicherheit Ihrer Mitmenschen.

Diese Kirche ist ein geschlossener Raum.
Darum: Setzen Sie bitte Ihren Mund-Nase-Schutz (Maske) auf.

Sie können in das Fürbittbuch schreiben.
Bitte nutzen Sie dazu Ihren eigenen Stift.

Bitte fassen Sie nichts an.
Wir wissen noch zu wenig über das Virus.
Wir wollen keine Risiken eingehen.
Darum bleibt unsere Kirchentür offen.

Halten Sie Abstand zu anderen Menschen.
Wir wissen alle, dass das keine Unhöflichkeit ist.
Grüßen können wir uns ja trotzdem.

 

Wir danken herzlich für Ihren Besuch.

Bleiben Sie behütet!


Wenn das Kirchengebäude geschlossen bleiben muss, machen wir es frei nach Anthony de Mello und heften einen Zettel and die Tür Ich bin hier draußen.

Citypastoral

Bilder der geöffneten Kirchen

Hier zeigen wir Ihre Bilder der offenen Kirche

Ansprechpartner für dieses Projekt:

Michael Meurer

Leiter der Abteilung Gemeinschaft und Diakonie

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