Pastorale Dienste im Gespräch

Vieles in unserer Kirche verändert sich radikal. Priester, Diakone, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten, Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten, Ordensleute – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst wissen und spüren die unterschiedlichen Veränderungen in unserer Kirche. Dabei leisten sie selbst einen wichtigen Beitrag für den notwendigen Wandel in unserem Bistum, u.a. in den Pfarrei-Entwicklungsprozessen und den 10 Zukunftsbild-Projekten. Andere fühlen sich nicht hinreichend eingebunden, sind verunsichert oder auch verärgert. Alle erleben, dass die bekannten Rollen und Berufsidentitäten der pastoralen Dienste in einer Wechselwirkung mit den vielen Veränderungen stehen und sich ebenso in einem radikalen Wandel befinden.

Über all die damit verbundenen Fragen hat unser Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in den Jahren 2017 und 2018 mit den Pastoralen Diensten gesprochen. Unter der Überschrift „Du bewegst Kirche! – Pastorale Dienste im Gespräch“ war ein intensiver Austausch über die Kirchen- und Bistumsentwicklung möglich - auf der Basis des Zukunftsbildes. Die einzelnen Stationen dieses Prozesses sind unten auf der Seite dargestellt.

In den Jahren 2019 und 2020 folgte eine zweite Phase des Gesprächsprozesses: In acht Projektgruppen, die nachfolgend im Einzelnen vorgestellt werden, wurde an wichtigen Schritten für und in die Zukunft gearbeitet. Zudem wurden vier Konzepte für die Leitung von Pfarreien, zu den künftigen Jahrestreffen, zur Weiterentwicklung der Personalarbeit und zur technischen Ausstattung der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorangebracht. Insgesamt wurden so zwölf relevante Themen vorangebracht – weiterhin gemeinsam, im Dialog und im offenen Austausch.

Im ersten Halbjahr 2020 werden die Ergebnisse der Projektgruppen sowie das Feedback, das am 13. Januar 2020 eingeholt wurde, ausgewertet und die Umsetzung wird mit der Bistumsleitung beraten.

Die einzelnen Projektgruppen


Ziel der Projektgruppe: Die bisherigen Zugangswege in den Pastoralen Dienst sind reflektiert, neue diversitätsfördernde Modelle und Standards sind entwickelt und sollen erprobt werden.

Projektleitung: Ingelore Engbrocks & Ursula Niclauss

 

Ziel der Projektgruppe:  Die Bezeichnungen für die Pastoralen Berufsgruppen wurden geprüft und ggf. angepasst, so dass sie kirchlich sinnvoll und von außen verständlich sind.

Projektleitung: Ingeborg Klein & Conny Bolle-Severin

Ziel der Projektgruppe:  Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig stärker gemeinsam und bistumsspezifisch ausgebildet.

Projektleitung: Ingelore Engbrocks & Michael Peine

Ziel der Projektgruppe: Zusammensetzung und -spiel von Pastoralteam/-konferenz sind überprüft, Anforderungen an die künftige Teamentwicklung sind bedacht und die nötige Leitungskompetenz ist reflektiert.

Projektleitung: Benedikt Rausche & Markus Hülshoff

Ziel der Projektgruppe: In Bezug auf die Sakramente Taufe, Trauung und Krankensalbung ist überlegt, wie eine Spendung durch Laien theologisch verantwortbar möglich ist, und welcher Angang die besten Chancen verspricht.

Projektleitung:
Michael Dörnemann & Michael Peine

Ziel der Projektgruppe: Die Bedeutung der Spiritualität für das pastorale Handeln wird erneut hervorgehoben, neue geistliche Elemente sind entwickelt und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Revision ist bewusst gemacht.

Projektleitung:
Thomas Derksen & Ursula Niclauss

Ziel der Projektgruppe: Das Zusammenspiel von Struktur- und Rollenveränderungen ist tiefer reflektiert und es sind strukturelle Maßnahmen entwickelt, um Zufriedenheit und Resilienz der Pastöre zu erhalten und zu erhöhen.

Projektleitung:
Dr. Kai Reinhold & Stefanie Zunft

Ziel der Projektgruppe: Erfahrungen langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Ressourcen sind neu im Blick; persönliche und strukturelle Angebote fördern die Lust auf die nächsten (und vielleicht letzten) Arbeitsjahre.

Projektleitung: Ingeborg Klein & Claudia Egenolf

Rückblick 2017-2018

Ein Rückblick auf die erste Prozessphase sowie Antworten auf die Frage, „wie es weitergeht“, ist in einer Broschüre dokumentiert:


Zu den einzelnen Prozess-Schritten gibt es hier weitere Informationen:


Zum Start des Prozesses „Pastorale Dienste im Gespräch“ trafen sich in der Essener Philharmonie rund 350 Priester, Diakone, Ordensleute, Gemeinde- und Pastoralreferenten und -referentinnen zur Diskussion mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Generalvikar Klaus Pfeffer. Dies war der Auftakt für einen einjährigen Dialog-Prozess.

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Vor rund 400 Seelsorgerinnen und Seelsorgern warb der Ruhrbischof dafür, gemeinsam an einer „menschlichen Kirche“ zu arbeiten. Dabei wurden die 3 „R“ (Rolle und Aufgabe; Rüstzeug und Ausstattung; Richtung: Wir im Bistum) vorgestellt.

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  • Tag der pastoralen Dienste Dokumentation

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  • Besser fehlerhaft beginnen, als perfekt zögern.

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Die Pastoralreferentinnen und -referenten sowie weitere Mitarbeiter in der Seelsorge des Ruhrbistums diskutierten in der Aula des Bischöflichen Generalvikariats über die künftige seelsorgerische Arbeit im Bistum Essen. 

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Im Rahmen des Dialogprozess „Pastorale Dienste im Gespräch“ hatte die Bistumsleistung auch diejenigen Priester zu einem Klausurtag eingeladen, die aus Altersgründen nicht mehr im aktiven Dienst sind – aber sich nach wie vor intensiv in der Seelsorge des Bistums engagieren.

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An diesem Tag stand die Perspektive der Priester im Mittelpunkt, die innerhalb der Pfarreien und in den kategorialen Bereichen die Seelsorge gestalten.

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Bei diesem Klausurtag haben rund 90 Gemeindereferentinnen und -referenten mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck über die besonderen Herausforderungen für ihre Berufsgruppe diskutiert.

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Die Kapläne trafen sich bei Bischof Franz-Josef Overbeck, im Rahmen des Dialogprozesses „Pastorale Dienste im Gespräch“.

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Der Klausurtag der Diakone zeigte, dass es unter ihnen eine große Motivation gibt, notwendige und not-wendende Veränderungen im Bistum Essen konkret anzugehen. Gleichzeitig war der Tag auch von einer großen Nachdenklichkeit geprägt – angesichts der rasanten Wandlungen in der Seelsorge im Ruhrbistum.

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Ein Jahr nach Start des Dialogprozesses „Pastorale Dienste im Gespräch“ standen bei der Pastoraltagung „Alles im Blick“ Ideen und Projekte für die Seelsorge und die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus.

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Zum Interview mit Albert Schmitt

Steuerungsgruppe

Dr. Andrea Qualbrink

Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung

Ingeborg Klein

Bischöfliche Beauftragte für Gemeinde- und Pastoralreferent(inn)en sowie Ordensfrauen im pastoralen Dienst

Marlies Woltering

Schulpastoral

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